Alte Traditionen

Wind- und Wasserkraft

Die Wind- und Wasserkraft wird schon seit langer Zeit genutzt. Früher nutzten Mühlen den Wind und das Wasser, um Getreide zu mahlen. Heute wird mithilfe von Wind- und Wasserkraftanlagen Strom gewonnen.

Windkraft

Das grundliegende Prinzip der Windenergie ist einfach: Die Bewegungsenergie des Windes wird in Strom umgewandelt. Die Nutzung der Windenergie ist eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie. Die Leistung einer Windkraftanlage ist sehr stark von der Windgeschwindigkeit abhängig. Demnach kommt es sehr auf den Standort an. Der Wind sollte stark genug und vor allem auch gleichmäßig wehen. In der KimaNet-Broschüre „Windkraft in Baden-Württemberg“ wird gezeigt, wo es in Baden-Württemberg solche Standorte gibt.

Die Errichtung von Windkraftanlagen kann einen großen Eingriff in die Natur darstellen. Deshalb ist es aus ökologischer Sicht nicht ratsam, jeden guten Standort automatisch zum Bau von Windkraftanlagen zu verwenden. Welche Einschränkungen es gibt und wie bestimmte Probleme gelöst werden können, entnehmen Sie ebenfalls der Broschüre. Außerdem enthält die Broschüre ein Experiment für Schülerinnen und Schüler und gibt Tipps, wie die Schule zu Anschauungszwecken ein eigenes Windrad auf dem Dach installieren kann.

Wasserkraft

Wasserkraft ist neben der Windenergie eine der ältesten Energiequellen des Menschen. Bereits vor 5.000 Jahren nutzten die Menschen in China und im Vorderen Orient mit Wasserrädern die Flussströmung, um Wasser zu schöpfen, Mühlen oder Schleifsteine anzutreiben. Seit mehr als 100 Jahren wird auch Strom aus Wasserkraft gewonnen.

Die KlimaNet-Broschüre "Wasserkraft in Baden-Württemberg" gibt Aufschluss über die Vorteile der Wasserkraft gegenüber anderen Erneuerbaren Energien. Sie zeigt, wo in Baden-Württemberg Potenziale für Wasserkraft liegen und umreißt in Kürze die Geschichte der Wasserkraft. Außerdem enthält sie einen kleinen Versuch für jüngere Schülerinnen und Schüler.