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Lange und heiß zu duschen, ist manchmal toll. Aber sauberer werdet ihr dadurch nicht, und warmes Wasser benötigt Energie. Ihr könnt also viel sparen, wenn ihr zum Beispiel beim Einseifen das Wasser abstellt. Vor allem müssen alle Duschen abgestellt sein, wenn ihr die Halle verlasst. Außer eure Duschen schalten sich automatisch ab.

Das Schaltpult für die Turnhalle sieht kompliziert aus – nicht nur für euch, sondern auch für eure Lehrerinnen und Lehrer. Viele Knöpfe für Trennwände und Licht. Achtet also darauf, dass die Schalter gut beschriftet sind, oder eine übersichtliche Bedienungsanleitung bereitliegt. So vermeidet ihr unnötiges Ein- und Ausschalten und spart Strom.

Die Umkleide benutzt ihr nur vor und nach dem Sport. Aber schaltet ihr auch das Licht aus, wenn ihr sie verlasst? Hinweisschilder helfen euch und den anderen, sich daran zu erinnern, und unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden. Vielleicht habt ihr auch schon eine moderne Steuerung mit Bewegungsmeldern? Dann geht es automatisch.

Müll vermeiden, bedeutet Energie zu sparen. Ihr könnt damit schon zuhause anfangen: Benutzt für euer Brot eine Dose und füllt euer Getränk in eine wiederverwendbare Trink- oder Pfandflasche.

Habt ihr schon eine Photovoltaikanlage auf dem Schuldach? Wenn nicht, macht euch doch schlau: Fragt bei der Schulleitung und beim Schulträger nach, ob ihr Strom mit Sonnenenergie erzeugen könnt. Das nötige Geld bekommt ihr über den Förderverein, ein Schulfest oder über Spenden.

Turnhallen müssen nicht sehr warm sein, immerhin seid ihr ja hier, um Sport zu machen. Aber die Luft wird dabei stickig. Heizung und Belüftungsanlage regelt für euch die Hausmeisterin oder der Hausmeister, so dass es sowohl effizient als auch angenehm ist. Gebt Bescheid, wenn es wärmer als 17 Grad ist! Tipp: Moderne Lüftungsanlagen mit einem Wärmetauscher sparen zusätzlich Energie.

Damit ihr eure Hände unter einem weichen und vollen Wasserstrahl waschen könnt, haben die Armaturen sogenannte Perlatoren. Die vermischen das Wasser mit Luft und sparen gleichzeitig noch Wasser. Trotzdem gilt: Wasserhahn wieder schließen, wenn ihr fertig seid, und Hahn nicht bis zum Anschlag aufdrehen! Am besten sind Wasserhähne, die automatisch abschalten.

Eine Spülmaschine übernimmt das lästige Spülen von Hand. Sie ist außerdem energiesparender, weil sie das warme Wasser besser nutzt. Beladet die Spülmaschine möglichst voll und überprüft, ob sie so eingestellt ist, dass das Energiesparprogramm automatisch startet! Statt Vorspülen Reste mit Papier entfernen!

Es gibt viele praktische Geräte, die mit einem Akku betrieben werden. Dem Akku schadet es aber, wenn er ständig fast voll nachgeladen wird. Außerdem wird Stand-by-Strom verbraucht. Am besten arbeitet ihr mit Steckerleisten und schaltet diese nach dem Unterricht aus.

Beamer und Overheadprojektoren sind wertvolle Hilfsmittel. Sie haben besonders starke Lampen, die fast halb so viel Strom verbrauchen wie das Licht im Klassenraum. Schaltet sie deshalb ab, wenn ihr die Geräte nicht braucht! Am besten ihr messt einmal den Stromverbrauch und bringt einen Hinweis für eure Lehrer an.

Ein Wasserkocher verbraucht weniger Strom für die gleiche Menge heißes Wasser als ein Topf oder ein Kessel. Auch die Mikrowelle kann im Vergleich zum Herd Energie sparen, wenn ihr kleine Mengen aufwärmt. Aber überprüft einmal, ob der Wasserkocher verkalkt ist.

Seht ihr die Kochplatte, obwohl ein Topf darauf steht? Dann ist sie zu groß für den Topf – ihr heizt nicht nur den Topf, sondern auch den Raum. Benutzt also die passende Kochplatte. Und wenn ihr dann noch mit passendem Deckel kocht, geht alles schneller und ihr spart Strom.

Backöfen sind gut isoliert – auch damit ihr euch nicht eure Finger verbrennt. Sie halten die Wärme innen. Deshalb könnt ihr den Ofen schon einige Minuten früher ausschalten und euer Essen von der Restwärme fertig garen lassen. Das spart Energie. Vorheizen braucht ihr auch nicht! Ob das Essen fertig ist, prüft ihr mit einem Blick durch das Backofenfenster. Nicht ständig öffnen!

Was macht eigentlich der Drucker oder Kopierer, wenn niemand druckt oder in der Schule ist? Sind die Energiespareinstellungen aktiviert? Ist er nachts, am Wochenende und in den Ferien ausgeschaltet? Hier hilft eine einfache Anleitung, die ihr ansprechend gestaltet.

Wie wird bei euch gelüftet? Ist das hintere Fenster gekippt, damit etwas Frischluft hereinkommt? Das funktioniert leider nicht, es verschwendet nur wertvolle Heizenergie. Besser ist Stoßlüften: Öffnet kurz alle Fenster und dreht gleichzeitig die Thermostatventile herunter! Bringt entsprechende Hinweise an den Fenstergriffen an!

Das Licht im Flur brennt häufig auch, wenn sich dort niemand aufhält. Tagsüber ist es aber oft heller als die vorgeschriebene Beleuchtungsstärke von 100 Lux. Eine automatische Steuerung mit Bewegungsmeldern hilft, ansonsten gilt: "Die Hausmeisterin oder der Hausmeister macht das Licht nach Schulschluss aus".

Gerade in der Nähe der Außentür muss der Heizkörper nicht auf höchster Stufe stehen, sonst heizt ihr zur offenen Tür hinaus. Ihr solltet ihn auf Stufe 2 stellen. Und auch in den Fluren muss es nicht kuschelig warm sein. Hier genügt Stufe 1 bis 2, das entspricht 15 Grad. Ein Tipp: Grenzt Aufenthaltsbereiche im Flur mit Schwingtüren ab.

Die Heizungspumpe sorgt für die Zirkulation des warmen Wassers. Wie alt ist sie eigentlich? Das seht ihr nicht auf den ersten Blick. Fragt die Hausmeisterin oder den Hausmeister und ladet die zuständigen technischen Ämter ein! Manchmal lässt sich durch neue Pumpen viel Strom sparen. Und ein sogenannter hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass die Heizung optimal eingestellt ist.

Wie könnt ihr beim Kühlschrank Strom sparen? Lasst ihn nicht offen stehen, sondern schließt ihn möglichst rasch wieder! Lasst alle warmen Gerichte bis auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor ihr sie in den Kühlschrank stellt! Außerdem: Messt doch einmal für 24 oder 48 Stunden den Stromverbrauch. Dann seht ihr, ob ein neuer Kühlschrank sparsamer ist. Die Verbrauchsdaten moderner Geräte findet ihr im Internet.

Habt ihr schon einmal die Kühlschränke gezählt? Manchmal kommen da einige zusammen. Während der Unterrichtszeit werden sie auch gebraucht. Aber in den Ferien könnt ihr mit euren Lehrerinnen und Lehrern das ganze Kühlgut zusammenlegen und die überflüssigen Kühlschränke ausschalten. Habt ihr auch schon einmal den Stromverbrauch gemessen?

Schaut euch die Kaffeemaschine im Lehrerzimmer an! Ist sie den ganzen Tag in Betrieb? Schlagt vor, eine Thermoskanne anzuschaffen, wenn es sie noch nicht gibt.

Wenn ihr experimentiert, braucht ihr eine Lüftung. Das ist häufig der Abzug, oder es gibt einen separaten Ventilator nach draußen. Mit der Lüftung wird wertvolle Heizungswärme nach draußen befördert. Achtet also darauf, dass die Abluft nur in Betrieb ist, wenn sie gebraucht wird! Ein Erinnerungsschild hilft, aber auch eine moderne Anlage mit Wärmetauscher, die sich automatisch ein- und ausschaltet.

Computer verbrauchen nicht mehr viel Strom, wenn sie im Energiesparmodus sind. Der muss aber auch eingestellt sein. Einen ständig leuchtenden Monitor braucht in Arbeitspausen niemand und ihr könnt richtig Strom sparen.

Das Licht im Flur brennt häufig auch dann, wenn sich dort niemand aufhält. Tagsüber ist es aber oft heller als die vorgeschriebene Beleuchtungsstärke von 100 Lux. Eine automatische Steuerung mit Bewegungsmeldern hilft, ansonsten gilt: Die Hausmeisterin oder der Hausmeister macht das Licht nach Schulschluss aus.

Vergesst ihr auch immer, das Licht auszuschalten, obwohl längst die Sonne in den Raum scheint? Dann markiert doch eure Lichtschalter. Und zwar so, dass ihr mit einem Klick die richtige Leuchtreihe oder nur die Tafelbeleuchtung an- und ausschalten könnt. Manchmal benötigt ihr nur noch an der Wandseite Licht. Und keine Angst: An- oder Ausschalten benötigt keinen zusätzlichen Strom.

Warum soll man denn Müll trennen? Aus zwei Gründen: Es schützt die Umwelt und spart Kosten. Stellt deshalb zentrale Sammelbehälter für die einzelnen Abfallsorten auf. Zeigt den gesammelten Müll einmal in einer Ausstellung. Ihr werdet staunen, da kommt ganz schön was zusammen. Deshalb: Versucht zunächst, Abfall zu vermeiden!

Häufig geht das automatisch: Die Sonne scheint, die Außenjalousien werden geschlossen und die Beleuchtung wird angeschaltet. Das muss aber nicht immer sein. Prüft, ob ihr mit natürlicher Beleuchtung auskommt und öffnet die Jalousie! Die Beleuchtung braucht den meisten Strom in eurer Schule, da könnt ihr viel für den Klimaschutz tun.

Alleine macht ein Klimaschutzprojekt keinen Spaß. Schließt euch deshalb mit anderen im Energiespar-Team zusammen! Nehmt eure Lehrerin und euren Lehrer und die Hausmeisterin oder den Hausmeister mit ins Team. Gemeinsam findet ihr sicher einige Energielecks in eurer Schule. Eventuell belohnt euch euer Schulträger dabei mit einer Prämie.

Erdbeeren im Winter? Das geht nur, wenn sie importiert werden oder lange im Kühlhaus waren. Da lagern auch Tiefkühlpizzen. Wenn ihr beim Essen auf Klimaschutz achten wollt, dann kocht mit Zutaten, die möglichst frisch sind – also gerade Saison haben. Wenn sie aus der Region stammen, werden Transportwege vermieden.

Praktisch, wenn der Staub, der beim Arbeiten entsteht, gleich abgesaugt wird. Gleichzeitig wird aber auch die warme Innenluft nach draußen befördert. Benutzt die Absaugung also nur, wenn es nötig ist!

Viele beschweren sich darüber, dass es nicht richtig warm im Raum wird. Untersucht doch einmal, ob die Heizkörper ihre Wärme auch gut in den Raum abgeben können. Oder behindern Kleidung, Möbelstücke oder andere Gegenstände die Luftzirkulation? Für eure Jacken benutzt ihr besser die Garderobe.

Im Fachraum braucht ihr eine stärkere Beleuchtung als im Klassenraum. Vorgeschrieben sind 500 anstelle von 300 Lux. Am besten leuchtet man den Raum mit LEDs aus. Sie sind das effizienteste und stromsparendste Leuchtmittel, das es gibt. Bei gleicher Helligkeit verbrauchen LEDs weniger Strom als andere Leuchtmittel. Fragt doch mal nach, welche Leuchtmittel verwendet werden.

Türe zu! Das klingt so belanglos. Damit schafft ihr es aber, die Wärme in den Räumen zu halten. Und wer sich bisher beschwert hat, dass es so kalt sei, findet es plötzlich deutlich angenehmer.

Am besten funktioniert die Heizung, wenn alle Thermostate auf 2 bis 3 eingestellt sind. Das entspricht gut 20 Grad Raumtemperatur. Am besten ihr markiert dies in allen Räumen und hängt ein Thermometer zur Kontrolle auf. Und nach dem Unterricht: Heizung nicht abdrehen, das wird automatisch geregelt.

Häufig wird nicht nur der Stromverbrauch gemessen und abgerechnet, sondern auch wie viel Strom ihr gleichzeitig verbraucht, also die Leistung (für Profis: die Lastspitze). Ein Tonbrennofen benötigt so viel Leistung wie die Beleuchtung von 10 Klassenräumen. Ihr könnt also Energie und Geld sparen, wenn ihr den Tonbrennofen nachts betreibt.

Trinkwasser ist wertvoll. Wenn der Hahn tropft, sieht das nach wenig aus, summiert sich aber zu großen Verlusten. Sagt am besten eurem Hausmeister oder eurer Hausmeisterin Bescheid. Messt doch einmal, wie viel Wasser pro Minute durch den Hahn rauscht, wenn er aufgedreht ist. Vielleicht könnt ihr den Durchfluss etwas begrenzen.

Statt euch von euren Eltern mit dem Auto fahren zu lassen, radelt doch mit dem Fahrrad zur Schule. Das geht schnell, ist gesund und schützt das Klima. Wenn ihr noch sehr jung seid, fahrt am besten mit anderen in einer Gruppe. Es kann ja ein Erwachsener mitfahren.

Immer wenn warme Luft aus dem Flur nach außen gelangt, geht wertvolle Heizenergie verloren. Achtet also darauf, dass die Außentüren geschlossen sind, wenn nicht gerade jemand das Schulhaus betritt oder verlässt. Ist der Türschließer in Ordnung? Fehlt er sogar? Dann informiert den Hausmeister oder die Hausmeisterin. Den Einbau fördert das Bundesumweltministerium.

Wer war schon einmal im Heizungskeller? Das ist spannend. Hier sind meist auch die Zähler für Wärme, Wasser und Strom. Wenn ihr ein Messprotokoll führt, könnt ihr den Verbrauch eurer Schule kontrollieren. Das besprecht ihr am besten mit dem Hausmeister oder der Hausmeisterin. Vielleicht werden die Verbräuche aber auch schon automatisch abgelesen. Auf einer Infowand könnt ihr die Verbräuche für alle anschaulich darstellen.

Nach Schulschluss braucht ihr die Heizung nicht abzudrehen, das geht automatisch durch die Nachtabsenkung. Aber ist sie auch richtig eingestellt, also mit dem jeweils aktuellen Stundenplan und den Ferien abgeglichen? Beratet euch mit der Hausmeisterin oder dem Hausmeister. Vielleicht könnt ihr alle Abendnutzer wie die Volkshochschule in einem Gebäudeteil zusammenlegen.

Gut versteckt findet ihr unter dem Experimentiertisch vielleicht einen Boiler, der warmes Wasser bereithält. Wenn er immer eingeschaltet ist, verbraucht er jeden Tag Strom. Schaltet ihn nur ein, wenn warmes Wasser benötigt wird! Vor allem an Wochenenden und in den Ferien bitte ausschalten.